Kurz nach dem weltweiten Start von 30th Celebration am 16. September 2026 sind auffällige Fehldrucke aufgetaucht. Am bekanntesten ist der „Blood Mew“: eine Mew-ex-Karte, über deren Holofolie sich ein roter Streifen zieht. Die Ursache ist sehr wahrscheinlich eine Klebestelle zwischen zwei Folienrollen, deren farbiges Band nicht aussortiert wurde, erklärt Dexerto.
Welche Fehler es gibt
Der auf Fehldrucke spezialisierte Sammler Ruben Misprints ordnet die gemeldeten Fälle in mehrere Gruppen: Klebestellen in der Folie wie beim „Blood Mew“, zusätzliche Magenta-Farbe, Holofolie auf der Kartenrückseite, verschobene oder doppelte Bilder, Wasserflecken aus dem Druck und Fehlschnitte.
Was sie kosten
Auf japanischen Plattformen werden Fehldrucke deutlich teurer gehandelt als normale Karten. Mew-ex mit Doppelbild kostete laut Dexerto etwa 20.000 bis 150.000 Yen, ein normales Exemplar rund 14.000 Yen; bei Mewtu-ex lagen Fehldrucke bei 17.000 bis 58.000 Yen gegenüber rund 10.000 Yen. Einzelne Angebote mit Fehldrucken verlangten bis zu drei Millionen Yen – verkauft wurde zu diesem Preis aber keines. Gleichzeitig tauchten schnell überzeugende Fälschungen auf.
Offiziell geäußert hat sich Pokémon zu den Fehlern nicht. In Japan gibt es allerdings ein festes Umtauschverfahren für fehlerhafte Karten: Es setzt den Kassenbon und einen Kauf innerhalb der letzten zwei Wochen voraus, berichtet tradecard.jp.

