Für 8,4 Millionen Dollar hat am 28. September 2026 ein PSA-10-Exemplar des sogenannten Raincoat-Pikachu den Besitzer gewechselt. Die Karte aus dem Art-Academy-Wettbewerb von 2015 – Pikachu im roten Regenmantel, gezeichnet von Y. Fujishima – ist damit die zweitteuerste Pokémon-Karte, die je versteigert wurde, berichtet Dexerto. Teurer war nur der Pikachu Illustrator, der im Februar 2026 für 16,4 Millionen Dollar verkauft wurde.
Der Raincoat-Pikachu war nie im Handel. Er entstand als Preis eines Zeichenwettbewerbs zum 3DS-Spiel Pokémon Art Academy; vom Gewinnermotiv wurden rund 100 Exemplare gedruckt. Die Auktion bei Fanatics Collect endete nach 64 Geboten, im Endpreis steckt ein Aufgeld von 20 Prozent – der Zuschlag selbst lag damit bei etwa 7 Millionen Dollar.
Bemerkenswert ist der Sprung: Im Juli 2024 erzielte ein PSA-10-Exemplar 12.600 Dollar, im Juni 2025 waren es 19.200 Dollar. Gut ein Jahr später ist der Preis rund 440-mal so hoch. Die Karte ist damit endgültig in die kleine Gruppe der Pokémon-Trophäen aufgerückt, deren Preise sich kaum noch mit dem übrigen Markt vergleichen lassen.